85h Ausbildung in
Chinesischer Medizin &
Yang Sheng – Lebenspflege

Start: 12.06.2026

Juni ’26 - Januar ‘27

85 Stunden · Erfahrungsmedizin, Energieverständnis und innere Kultivierung

Ein Ausbildungsraum, in dem Chinesische Medizin nicht nur gelernt, sondern erfahren wird:
im eigenen Körper, im eigenen Leben und im Rhythmus der Natur.

Alle Zeiten & weitere Infos findest du weiter unten.

„Ich habe das Yin Yoga Teacher Training gemacht und kann gar nicht in Worte fassen, was das für ein Geschenk war. Die Ausbildung findet zu 100 Prozent online statt, es fühlt sich aber nicht so an. Eliza hält den Raum für die Gruppe, sie schafft es eine Verbindung herzustellen, wie ich es bisher online noch nicht erlebt habe.“

– Nicole Schwidop

„Zu wissen, dass man nicht weiß, ist das Höchste.“

- Dao De Jing

 

Chinesische Medizin ist aus der Beobachtung des Lebens entstanden:

  • Aus dem Wandel der Jahreszeiten.

  • Aus den Rhythmen von Tag und Nacht.

  • Aus der Art, wie sich Körper, Emotionen und Umwelt gegenseitig beeinflussen.

Sie ist keine Medizin, die sich über einzelne Symptome definiert, sondern über Zusammenhänge.

Über Beziehungen, über Bewegung, über das, was sich ständig verändert.

In diesem Sinne ist sie eine Erfahrungsmedizin.

Ein Wissen, das sich nicht nur durch Verstehen erschließt, sondern durch Wahrnehmen, Beobachtung, Praxis und vor allem: durch Zeit.

„Der Mensch folgt der Erde.
Die Erde folgt dem Himmel.
Der Himmel folgt dem Dao.
Das Dao folgt sich selbst.“

— Dao De Jing

Worum geht es in dieser Ausbildung?

In dieser Ausbildung begegnen wir der Chinesischen Medizin nicht nur als System von Konzepten, sondern als eine Form, das Leben zu betrachten.

Wir beginnen, Muster zu erkennen, im eigenen Körper, in Emotionen, in Zyklen, in der Natur. Und mit der Zeit wird spürbar, dass diese Muster nicht abstrakt sind, sondern sich in ganz konkreten Erfahrungen zeigen: z.B. in unserem Energielevel, in der Art, wie wir auf Belastung reagieren, in Phasen von Klarheit und in Momenten von Erschöpfung. In dem, was sich stimmig anfühlt – und dem, was Widerstand erzeugt.

Die Auseinandersetzung mit der Chinesischen Medizin als Erfahrungsmedizin wird genau hier wirksam. Sie verändert nicht nur, wie wir über den Körper oder Gesundheit denken, sondern vor allem, wie wir wahrnehmen. Und aus dieser veränderten Wahrnehmung heraus beginnt sich oft auch unser Handeln zu verschieben, manchmal vielleicht zunächst leise, jedoch nachhaltig.

Viele der Inhalte lassen sich dabei vielleicht nicht sofort vollständig begreifen (müssen sie auch gar nicht), vielmehr entfalten sie sich über Zeit. Nicht linear, sondern in Schichten, durch Erfahrung, durch Wiedererkennen, durch das langsame Verstehen von Zusammenhängen, die sich erst im eigenen Leben zeigen.

Die Chinesische Medizin ist eng verbunden mit dem Daoismus und mit der Frage, was es bedeutet, im Einklang mit dem Dao zu leben. Dieses Verständnis beschreibt keine Kontrolle, kein Optimieren, kein Eingreifen im Sinne von „richtig“ oder „falsch“. Es beschreibt vielmehr eine Ausrichtung: ein Mitgehen mit dem, was sich ohnehin bewegt.
In der Praxis bedeutet das, die eigenen Rhythmen wahrzunehmen, auf natürliche Zyklen zu reagieren und nicht gegen Prozesse zu arbeiten, sondern mit ihnen.

Gerade darin liegt eine Qualität, die in unserem Alltag oft verloren geht. Wenn wir beginnen, diese Zusammenhänge wieder wahrzunehmen, entsteht häufig mehr Differenzierung im Umgang mit uns selbst. Weniger Druck, ständig funktionieren zu müssen. Mehr Verständnis für das, was gerade ist. Und damit auch die Möglichkeit, anders zu reagieren.

Auch das Lernen selbst wird in diesem Kontext anders verstanden. Nicht als Ansammlung von Wissen, sondern als ein schrittweises Erkennen.

„Wer weiß, spricht nicht.
Wer spricht, weiß nicht.“

— Dao De Jing

Und gleichzeitig:

„Wahre Weisheit erscheint oft wie Unwissenheit.“
— Zhuangzi

Diese Perspektiven erinnern daran, dass es auf diesem Weg nicht darum geht, alles sofort zu verstehen oder ein System vollständig zu durchdringen. Vielmehr entsteht ein Teil des Wissens genau dort, wo wir bereit sind, nicht sofort zu greifen, sondern zu beobachten, zu lauschen und der eigenen Erfahrung zu vertrauen.

Mit der Zeit kann daraus ein Verständnis entstehen, das nicht nur im Kopf existiert, sondern sich im Körper verankert, im Alltag spürbar wird und die Art, wie wir leben, leise verändert.

Und genau darin liegt die eigentliche Wirksamkeit dieser Praxis.

Ich will dabei sein!

Was dich u.a. erwartet:

Grundlagen

  • Yin und Yang

  • Qi, Jing und Shen – die drei Schätze

  • der (innere) alchemistische Prozess

  • Zang-Fu Organsysteme: funktionelle Zusammenhänge, körperliche und emotionale Aspekte

  • Energieleitbahnsystem (Meridiane)

  • die Jing Zyklen

Dynamiken des Lebens

  • die fünf Wandlungsphasen

  • Zyklen und Transformation

  • Zusammenhänge von Organen und die Arbeit mit den Emotionen

  • der weibliche Zyklus in der Chinesischen Meidzin

Geist und Bewusstsein

  • die fünf Geistesaspekte

  • Ben Shen – den Geist verwurzeln

Yang Sheng – Lebenspflege

  • Leben im Einklang mit Zyklen

  • Alltagspraxis

  • der weibliche Zyklus als Instrument

Praktische Methoden

Qi Gong (stilles + bewegtes)
– Kleiner himmlischer Kreislauf, Drei Dan Tian Qi Gong, Hun Yuan Qi Gong, die heilenden Laute

Akupressur, Aromapressur

(Selbst-)Erfahrung als Zugang

Ein zentraler Teil dieser Ausbildung ist die eigene Erfahrung.

Viele Konzepte werden erst dann verständlich, wenn sie im eigenen Körper spürbar werden.

Wenn sich zeigt:

  • wie sich Qi bewegt

  • wie sich ein (gefühlter/wahrgenommener) Zustand verändert

  • wie sich ein Zyklus im eigenen Leben ausdrückt

Ein klassischer Text der Chinesischen Medizin beschreibt dies so:

„Wenn das Qi frei fließt, ist kein Schmerz.
Wenn das Qi stagniert, entsteht Schmerz.“

— Huangdi Neijing

Solche Sätze wirken zunächst einfach, und gleichzeitig können sie über lange Zeit immer wieder neue Bedeutung entfalten.

Wichtige Infos
im Überblick

Ich will dabei sein!

 Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die ein tieferes Verständnis für chinesische Medizin als Erfahrungsmedizin, für Energie, Zyklen und die eigene innere Dynamik entwickeln möchten.

Sie ist offen für alle, die sich für diese Themen interessieren, unabhängig davon, ob du später damit arbeiten oder sie in erster Linie für dich selbst erforschen möchtest.

Wenn du zum Beispiel mit Yin Yoga arbeitest oder praktizierst, kann diese Ausbildung dein Verständnis deutlich vertiefen. Gleichzeitig ist sie jedoch genau so für Menschen zugänglich, die sich über einen anderen Zugang – vielleicht über Meditation, Körperarbeit oder persönliche Prozesse – angesprochen fühlen.

Ein zentrales Element dieser Ausbildung ist die Verbindung von Wissen und eigener Erfahrung.

Viele der Inhalte erschließen sich nicht nur über Theorie, sondern darüber, dass du beginnst, sie in deinem eigenen Leben wiederzuerkennen.

Das kann bedeuten:

  • dass du Veränderungen in deinem Energielevel bewusster wahrnimmst,

  • dass du Zusammenhänge zwischen Emotionen und körperlichen Zuständen erkennst,

  • dass du beginnst, Zyklen nicht nur zu verstehen, sondern dich an ihnen zu orientieren.

Ein besonderer Teil dieser Ausbildung ist auch die Integration von zyklischem Erleben, unter anderem durch Her Rhythm Unfolding.

Der weibliche Zyklus kann dabei zu einem sehr direkten Zugang werden: als eine Form von innerer Landkarte, die uns hilft, Veränderungen, Bedürfnisse und energetische Phasen differenzierter wahrzunehmen. Gleichzeitig ist das Verständnis von Zyklen nicht darauf begrenzt, sondern zeigt sich auch in anderen Bereichen des Lebens: im Wechsel von Aktivität und Ruhe, im Verhältnis von Spannung und Loslassen, im natürlichen Auf- und Ab von Prozessen.

Gerade hier wird die chinesische Medizin sehr konkret erfahrbar.

Sie bietet keine starren Antworten, sondern Werkzeuge, um eigene Zustände besser zu lesen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was im jeweiligen Moment unterstützend sein kann.

Diese Ausbildung kann daher auch besonders wertvoll sein für Menschen,

  • die mit anderen arbeiten – im Yoga, Coaching, therapeutischen oder pädagogischen Kontext – und ihr Verständnis für körperliche, emotionale und energetische Prozesse vertiefen möchten.

Ein differenzierter Blick auf Zusammenhänge kann die Art der Begleitung verändern:

  • mehr Klarheit in der Wahrnehmung,

  • mehr Sensibilität im Umgang mit Prozessen,

  • mehr Verständnis für das, was bei anderen – und bei einem selbst – geschieht.

Gleichzeitig richtet sich diese Ausbildung vor allem an Menschen, die sich selbst besser kennenlernen möchten. Denn alles beginnt damit zunächst zu erkennen:

  • was eigene Muster sind,

  • wie sich Zustände verändern,

  • und wie sich über Zeit ein Gefühl von Orientierung entwickeln kann.

Wichtig ist dabei vor allem die Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen.

Diese Ausbildung ist kein rein theoretisches Lernen. Sie lädt dazu ein, zu beobachten, zu spüren, Zusammenhänge im eigenen Leben zu entdecken und Erfahrungen zuzulassen – auch dort, wo noch keine klaren Antworten vorhanden sind.

Es gibt dabei kein richtig oder falsch.

Aber es braucht Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, sich selbst ein Stück weit zu begegnen.

Wenn du das Gefühl hast, dass dich dieser Zugang anspricht, kann diese Ausbildung ein Raum sein, in dem sich über Zeit ein tieferes Verständnis entwickelt – nicht nur für die Chinesische Medizin, sondern auch für dich selbst.

Häufig gestellte Fragen